Meine Geschichte
Ich verkaufe nicht etwas das ich gelernt habe. Ich teile etwas das ich lebe.
Der Moment am Küchentisch
Jeden Sonntag. Erster Job nach dem Studium. Tränen – nicht aus Trauer, sondern aus dem tiefen Wissen: Es muss mehr geben.Die Welt ist so groß und wunderschön – und ich verbringe jeden Tag gleich. Ein Leben, das von außen irgendwie okay war. Okay-Job. Okay-Alltag. Okay-Zukunft. Man darf sich ja nicht beschweren. Aber ich wusste: Das kann nicht alles sein. Also habe ich entschieden. Eine langjährige Beziehung – liebevoll beendet, weil wir zu besten Freunden geworden waren, aber nicht mehr zu Partnern. Wir sind noch heute Freunde. Den Job gekündigt. Das 9-to-5 für immer hinter mir gelassen. Die Weltreise – schon lange geplant, aus purer Liebe zum Leben und dem Wunsch, endlich wirklich zu entdecken, was da draußen wartet. Alleine, als Frau. "Willst du das wirklich alleine machen?"Ja. Ich wollte.
Heimkommen – und mich selbst verlieren
Ich bin nach einem Jahr zurückgekehrt – nicht weil ich wollte, sondern wegen der Menschen, die ich liebe. Ich kannte mich jetzt. Ich wusste, wer ich bin: frei, unabhängig, glücklich. Und dann geriet ich in eine Beziehung, die mich emotional, psychisch und physisch an meine Grenzen brachte. Ich erkannte mich nicht mehr wieder. Ich verstand zum ersten Mal wirklich, was Scham bedeutet. Es gab Tage, an denen ich nicht mehr aus dem Bett kam – nicht aus Faulheit, sondern weil ich so erschöpft war. Aber irgendwo in mir wusste ich noch: Ich bin eigentlich eine happy soul. Das Leben ist magisch. Ich hab es gesehen.Dieses Wissen hat mich gehalten.
Der Knall. Das Ticket. Das Leben.
Nach dem großen Knall – zurück bei meinen Eltern, Bewerbungen für Jobs die ich nie angenommen hätte. Und dann: Synchronizitäten überall. Ich habe mich intensiver denn je mit Dankbarkeit, Nervensystemregulierung und Selbstwert beschäftigt – und zum ersten Mal auch wirklich zugelassen, was ich vorher immer ein bisschen versteckt hatte. Meine Woo-Woo-Seite – das tiefe Vertrauen darauf, dass das Leben mit dir arbeitet, wenn du mit dir selbst im Einklang bist. Als ich aufgehört habe, diesen Teil von mir zu verstecken, haben sich Türen geöffnet, die ich vorher nicht mal sehen konnte. Ein kleiner Autounfall. Ein Gespräch mit meinen Eltern. Ein Oneway-Ticket nach Bali. Und hier bin ich – endlich ganz.Nicht trotz allem – wegen allem.
Und warum du?
Weil ich die Person kenne, die du bist. Die jeden Sonntag weint, weil sie weiß, dass mehr möglich ist. Die in einer Situation steckt, die andere nicht verstehen – und die sich schämt, nicht weiterkommt oder "zu viel" ist. Ich sehe dich. Individuell. Mit deiner Geschichte. Genau so, wie du bist. Denn es muss nur für DICHSinn ergeben – und für sonst niemanden.